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Sonderpädagogisches Förderzentrum Neutraubling

Unsere Schule

Unsere Schule ist eine Einrichtung des Landkreises Regensburg. Sie wurde in Neutraubling errichtet und wird von Schülerinnen und Schülern des südöstlichen Landkreises von Regensburg besucht.
An unserem Förderzentrum gibt es viele Abteilungen für Kinder und Jugendliche vom Vorschulalter bis zur 9. Klasse:

  • Schulvorbereitende Einrichtung
  • Sonderpädagogische Stütz- und Förderklasse
  • Sonderpädagogische Diagnose- und Förderklasse
  • Mobiler Sonderpädagogischer Dienst
  • Mobile Sonderpädagogische Hilfe
  • Beratungsstelle
  • Jugendsozialarbeit an der Schule
  • Ganztagsklassen

Schulvorbereitende Einrichtung (SVE)

Je früher eine Förderung beginnt, um so erfolgreicher wird sie sein. Entsprechend diesem Grundsatz gibt es am Sonderpädagogischen Förderzentrum eine Schulvorbereitende Einrichtung. Aufgenommen werden Kinder im Vorschulalter von 4-5 Jahren und mit Beeinträchtigungen in den Bereichen der Sprachentwicklung, des Lernens und des Verhaltens.

Sonderpädagogische Stütz- und Förderklassen (SFK)

Im September 2006 wurde am Sonderpädagogischen Förderzentrum Neutraubling die erste Stütz- und Förderklasse des Landkreises Regensburg installiert. Die Klasse wurde als Pilotprojekt eingeführt, bei dem erstmals Schule und Jugendhilfe (Kreisjugendamt Regensburg) als Partner kooperierten. Der enorm hohe Förderbedarf der Kinder in diesen Klassen, die Vernetzung der konkreten pädagogischen Arbeitsfelder im schulischen und außerschulischen Bereich und die noch nicht standardisierten Rahmenbedingungen stellen sehr hohe Anforderungen an das Team, das aus einer Sonderschullehrkraft, einem heilpädagogischen Förderlehrer und einem Sozialpädagogen besteht.
Seit Eröffnung der Teileinrichtung besuchten insgesamt 15 Schüler und Schülerinnen die Stütz- und Förderklasse. Das seitdem erarbeitete Konzept enthält folgende Schwerpunkte:

  • Die SFK ist ein Ganztagsangebot
    Montag bis -Donnerstag von 08.00 - 16.00 Uhr und
    Freitag von 08.00 - 11.15 Uhr.
  • Teilbereiche:
    - Individueller Unterricht bei max. 8 Kindern
    - Förderung im sozial-emotionalen Bereich
    - Freizeitangebote
    - Intensive Familien- und Netzwerkarbeit mit regelmäßigen Gesprächen und Hausbesuchen.
  • Aufgenommen werden Kinder im Grundschulalter (2.-4. Klasse)
    mit durchschnittlicher Begabung oder sonderpädagogischem Förderbedarf im Bereich Lernen sowie einem erhöhten sonderpädagogischen Förderbedarf im Bereich der sozialen emotionalen Entwicklung

Ziel des Teams ist es, Kinder so zu fördern und zu stabilisieren, dass eine Rückführung in die allgemeine Schule nach zwei bis drei Jahren ermöglicht werden kann.

Sonderpädagogische Diagnose- und Förderklassen (DFK)

Sonderpädagogische Diagnose- und Förderklassen bieten Kindern mit Beeinträchtigungen im Lernen, im sprachlichen sowie sozial-emotionalen Bereich die Möglichkeit, diese Rückstände in einem kleineren Klassenverband aufzuholen.
Das Ziel dieser Klassen ist es durch individuelle Förderung und einem längeren Zeitrahmen die Rückführung an die Grundschule zu ermöglichen. Eine angemessene Verteilung der Lerninhalte auf die ersten beiden Grundschuljahre unter Berücksichtigung eines zusätzlichen Jahres, verschafft die erforderliche Zeit und den Freiraum für Diagnose, diagnosegeleiteten Unterricht und individuelle Therapie- und Fördermaßnahmen. Grundlage des Unterrichts ist der Lehrplan der Grundschule.
Um den Kindern effektiv und angemessen helfen zu können, werden Diagnose, Unterricht, Therapie- und Förderunterricht nach der individuellen Entwicklungs- und Lernbeeinträchtigung gestaltet.
In einem entwicklungsorientierten und materialgeleiteten Unterricht werden die Kinder nach ihrem individuellen Leistungsstand gefördert.

Mobiler Sonderpädagogischer Dienst (MSD)

Zielsetzung

Die Mobilen Sonderpädagogischen Dienste sollen eine wohnort- und familiennahe Unterrichtung möglichst vieler Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf gewährleisten, und ihnen somit einen erfolgreichen Verbleib auf der allgemeinen Schule sichern.

Aufgaben

Zu den Aufgaben der Mobilen Sonderpädagogischen Dienste gehört zum einen die Unterrichtung und diagnosegeleitete Förderung der Schüler/-innen und zum anderen die Beratung der zuständigen Lehrkräfte, der Eltern und der Schüler/-innen selbst. Es werden Unterrichtsbeobachtungen und Hilfen bei Schullaufbahnentscheidungen angeboten. Bei Bedarf werden Kontakte zu medizinischen, psychologischen und sozialen Fachdiensten vermittelt. In besonders dafür eingerichteten Klassen der Grund-, Haupt- und Mittelschulen (Kooperationsklassen) arbeiten die Sonderpädagogen des Mobilen Sonderpädagogischen Dienstes stundenweise an der Seite der Volksschullehrkraft mit.

Mobile sonderpädagogische Hilfe (msH)

Zielsetzung

Bei Kindern, die behindert oder von Behinderung bedroht sind erweist sich eine frühe Förderung als besonders wirkungsvoll. Ziel der mobilen sonderpädagogischen Hilfe in den Kindergärten ist es, flächendeckend Früherkennung, Früherfassung, Frühberatung und Früherziehung der betroffenen Kinder zu gewährleisten. Die mobile sonderpädagogische Hilfe unterstützt und fördert Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf zwischen dem vierten Lebensjahr und dem Beginn der Schulpflicht. Durch gezielte Förderung sollen die Auswirkungen von Beeinträchtigungen und Störungen, abgeschwächt, kompensiert und wenn möglich verhindert werden. Der Übergang vom Kindergarten in die Schule soll vorbereitet und erleichtert werden.

Aufgaben

Zu den Aufgaben der mobilen sonderpädagogischen Hilfe zählt zum einen die Erziehung, Förderung und Therapie der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf und zum anderen die Beratung der Eltern sowie dem Fachpersonal in den Kindergärten. Die Förderung erstreckt sich auf die elementaren Entwicklungsbereiche Motorik, Sprache, Wahrnehmung, Denken und Sozialverhalten. Es sollen optimale Voraussetzungen für die Entfaltung der kindlichen Persönlichkeit geschaffen und selbständiges Lernen angebahnt werden.

Beratungsstelle

Sie bietet ratsuchenden Eltern, Lehrkräften und SchülerInnen Hilfen zu schwierigen Erziehungsfragen und Lernproblemen.

Öffnungszeiten:
Dienstag von 13.00 - 14.00 Uhr und nach Vereinbarung.
Melden Sie sich bitte zur Sprechstunde telefonisch an.

Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS)

Ganztagsklassen (GTK)

Seit dem Schuljahr 2008/09 bietet das Sonderpädagogische Förderzentrum Neutraubling eine Ganztagbetreuung der Schüler an. Diese umfasst derzeit neben einer offenen Ganztaggruppe auch vier gebundene Ganztagszüge mit den Klassen 3/4G, 5/6G, 7/8G und 9G an. Während bei der jahrgangsgemischten offenen Ganztaggruppe vor allem Hausaufgabenbetreuung und eine sinnvolle Freizeitgestaltung im Vordergrund steht, ist in den gebundenen Ganztagsklassen der Unterricht auf den ganzen Tag verteilt. In den Tagesablauf sind Pflichtfächer, Freizeitangebote und Entspannungsphasen integriert. Die Schüler haben im Rahmen des Unterrichts die Möglichkeit, an künstlerisch- gestaltenden, an musischen und an sportlichen Aktivitäten teilzunehmen. Neben der Klassenlehrkraft ist der Klasse eine zweite Lehrkraft mit 12 Wochenstunden zugeteilt, wodurch sich vielfältige Differenzierungsmöglichkeiten ergeben. In der Mittagspause nehmen die Kinder ihr Mittagessen ein. Anschließend haben sie Zeit, in ruhiger Atmosphäre zu entspannen oder sich sportlich zu betätigen. Die Betreuung erfolgt in dieser Zeit hauptsächlich durch qualifizierte Mitarbeiter der Johanniter-Unfall-Hilfe. Neben der Förderung der intellektuellen Entwicklung durch mehr individuelle Unterstützung und der Anbahnung von Neigungen bietet das erweiterte Schulleben der Ganztagsklasse auch vielfältige Möglichkeiten des Sozialen Lernens und stellt damit einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Sozialkompetenzen und zur Persönlichkeitsentwicklung dar.